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Mr. Rolf Babiel
get reviews! 
Felix Miller, day manager at Hallo Berlin, tells us that a Hallo Berlin Express will open at 744 Ninth Avenue, near 51st Street, and that it will be a pilot for future takeout spots around the city. “It’s pretty much something that hasn’t been done with a German restaurant or food,” says Miller, though we have to say Mandler’s has a similar concept. The space, which used to house a slice joint, will have a counter where you can watch wursts being made (the ones that are available at the Hallo Berlin cart as well as others), a couple of beers on tap, and seating for about twenty until midnight. It will open in late March, presumably with a sausage party.
In a Battle of Street-Food Vendors, the Wurst Wins: By DANA BOWEN
Published: November 11, 2005
There was no red carpet or paparazzi. There was not even any heat last night at the first Vendy Awards, honoring New York City's street-food vendors.
In a garage on East Fourth Street used to store pushcarts at night, most of the food stands were moved outside to make room for an open bar, a disc jockey and about 250 people. They had bought $35 tickets to the event, a fund-raiser for the Street Vendor Project, an advocacy group that operates under the nonprofit Urban Justice Center.
Rolf Babiel, who has been selling sizzling sausages on the street since 1981, was crowned king of the pushcarts by judges who sampled the food of four finalists cooking from their portable kitchens. They had been winnowed from about 200 vendors nominated by fans.
"I've never won an award like this," Mr. Babiel said as the crowd chanted "Vendor Power!" in English, Spanish and French.
Inside the garage, Mr. Babiel and his brother Wolfgang tended rows of Schaller & Weber sausages from the menu-plastered cart, usually parked on the northwest corner of Fifth Avenue and 54th Street. He has also now has a beer garden, Hallo Berlin, on the West Side.
The five judges, who waited in long lines with the rest of the attendees, voted on a variety of criteria, including food portability and vendor personality.
"They've got it hard," said one judge, Todd Coleman, who teaches a street food class at the Institute of Culinary Education. "They cook in adverse conditions. They have to be social. And they always have to be at the top of their game." |
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Weltmensch in der Marktlücke
FRAGEN: GUNTER KLÖTZER
Sächsische Zeitung .... 30./31. AUGUST 2008
ROLF BABIEL aus Hoyerswerda Besitzer des Restaurants
"Halllo Berlin" in Mannhattan, erzählt in einem Bildband
von seinen Erfahrungen Amerika.
Woher kommen Sie ursprünglich, und seit wann leben Sie in den USA?
Ich komme aus Hoyerswerda in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik und lebe in New York seit 1980.
Warum sind Sie hier?
Erst einmal, weil mir die Vielfältigkeit der Menschen in den USA gefällt. Zweitens, weil ich eine Marktlücke in der deutschen Esskultur in New York gefunden haben.
Ist Ihnen Uhre deutsche Herkunft wichtig?
Unbedingt! Denn: Käme ich nicht aus Deutschland, hätte ich doch gar nicht bemerkt, dass diese Marktlücke in New York existiert.
Welches Verhältnis haben Sie zu Ihrer Familie?
Mein Verhältnis zu meiner Familie ist gut, weil mir mein Papa und meine Mutti beigebracht haben, das man niemals vergessen sollte, woher man kommt, plus, leben und leben lassen formt den Charakter.
Welche Bedeutung haben für Sie Arbeit, Wohnung, Patnerschaft, Familie?
Nummer 4 (vorherige Frage) beantwortet 50 Prozent of Number 5, aber da ist ein kleiner Unterschied, welchen Du meinst, das Verhältnis zu meiner Frau und meinen Kindern. Es ist mir sehr wichtig, denn eines Tages werden die Kinder der Körner, welche Papa gesät hat, zum Aufblühen bringen. Und das inklusive Arbeit, Wohnung, Partnerschaft.
Was ist typisch deutsch?
Typisch deutsch ist für mich typisch deutsch zu sein. Vielmehr gibt es in dieser jetzigen Generation gar nicht, was bekannt war als typisch deutsch. Allerdings gibt es immer Ausnahmen zum Typischen.
Was fähllt Ihnen zum Thema Heimat ein?
Heimat is da, wo man geboren wurde. Heimat ist ist da gewesen, als die Braunkohlefabriken noch gerochen haben, und Heimat ist auch, als die Hälfte Deutschlands noch DDR hieß und ich mich in meinem kleinen Kinderkopf so beschützt von dieser damaligen Gesellschaft fühlte.
Fühlen Sie sich als Deutscher?
Ich fühle mich als Weltmensch deutscher Herkunft.
Welchen Einfluss hat Deutschland auf Amerika?
falls dem Einzelnen deutscher Herkunft mit Charakter und was man von seinen ehrlichen Eltern mitbekommen hat, gelingt, in sener kleinen Ecke in Amerika etwas weiterzubringen - zum Menschen anderer Religion oder Nationalität, dann hat ein Deutscher Einfluss in Amerika.
Was ist typisch Amerikanisch?
Typisch Amerikanisch ist ein Ding für mich - im Grunde sind sie große liebe Kinder und haben bis jetzt noch verstanden, dass ihr oder auch mein Verständnis von Demokratie nicht unbedingt andere Fleckchen auf dieser Kugel teilen (sprich Mensch). Ein Traum ist nur ein Traum, falls man aus der Träumerei nicht die Kraft entwickelt und sich nicht selbst in den Arsch tritt, um etwas daraus zu machen!
Welche Bedeutung hat der Kontakt zu anderen Deutschen in Amerika für Sie?
Kontakt zu Deutschen in Amerika zu haben, ist schön und gut, aber ich bin vor allem hierher gekommen, um Nichtdeutschen zu zeigen, dass Deutschland niemals generell das Deutschland der Nazis war.
Welche Veränderungen haben Sie nach dem 11. September wahrgenommen?
Before, New York war eine Stadt für mich, die sich ohne viel rennen zu müssen als Metropole der Welt aufgespielt hat. Jetzt ist New York für mich eine Stadt, die nach all dem Leiden verdient hat, sich Metropole auf dieser Welt zu nennen!
Welchen Einfluss hat Amerika auf Deutschland?
Im würde ich sagen, auf Deutschland oder Europa keinen Einfluss. Denn manchmal lernt der Schüler (D) vom Lehrer (USA) und wird sogar besser als dieser. Jedes Land über Generationen verändern sich. Und das ist der Werdegang der Natur. Im Moment ist die amerikanische Revolution etwas verkrustet.
Würden Sie wieder nach deutschland gehen? Wenn ja, warum?
Nein, nicht dieser Tage. Amerika ist es wert, dass wir als Ausländer (woher auch immer) diese Grundidee des friedlichen Zusammenlebens ( Religionen, Nationalitäten, Eigenschaften) der Menschen auf unserem Kleinen Erdball so gut wie möglich beschützen. Letzter Satz von mir: Würde es Amerika nicht schon geben, müsste es erst erfunden werden müssen.
Rolf Babiel, 56, in seiner Kneipe an der 51. Straße in Mannhattan. "German Soul Food Mix" verkauft sich hier am besten:
Wurst, Rot- und Sauerkraut und gebratene Zwiebeln. 2005 wurde Babiel mit dem Vendy-Preis als der beste Street-Food Verkäufer von New York gezeichnet. Der "Würstchenkönig von Amerika" führt inzwischen zwei Restaurants. |